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„Vesti FM“: Aleksandr Moskalenko sprach uber die Pluspunkte des Projekts „Nordstrom“

05/09/2011
Gaskriege mit den Transitlandern sollen der Vergangenheit angehoren: Bereits morgen beginnt die Inbetriebnahme der Pipeline „Nordstrom“ („Severnyj Potok“), die den Verkaufer des Gases Russland direkt mit dem Kaufer Europa verbindet. Dies teilte heute Premierminister Wladimir Putin bei der Regionalkonferenz des „Vereinigten Russlands“ („Edinaja Rossija“) in Tscherepowez mit.

Uber die Bedeutung des „Nordstroms“ fur den russischen Export berichtet Boris Bejlin.

B. Bejlin: Die Gaspipeline „Nordstrom“ besteht aus zwei Leitungsstrangen, uber die pro Jahr 55 Milliarden Kubikmeter Gas nach Westeuropa geliefert werden konnen. Das ist mehr als ein Drittel aller Exportlieferungen von „Gasprom“ ins ferne Ausland. Der erste Strang fur 27,5 Milliarden Kubimekter ist bereits vorhanden, der zweite im Bau. Moglicherweise wird noch ein dritter Strang verlegt. Aber selbst wenn beide Strange genutzt werden, kann Russland das heutige Liefervolumen von Brennstoff nach Deutschland, die Niederlande, England und Frankreich fast nicht vollstandig decken. Daher scheinen die Worte Vladimir Putins uber das neue „Fenster“ nach Europa nicht ubertrieben: „Dies bedeutet, dass wir uns bestandig, leise, ohne jede Unterbrechung vom Diktat der Transitstaaten befreien. Und das ist das „Fenster nach Europa“ in der Energietechnik.“

Das Projekt zu einem Preis von fas 7,5 Milliarden Dollar wurde Ende 2005 begonnen. Die Verlegung auf dem Meeresboden begann im April 2010. Viel Zeit wurde fur Abstimmungsgesprache benotigt. Die Lange des „Nordstroms“ betragt 1200 km auf dem Boden der Finnischen Bucht und der Ostsee. Er verbindet unser Vyborg mit dem deutschen Greifswald. Da sich die Lander des Baltikums und Polen gegen den Bau aussprachen, musste eine Vereinbarung ohne sie getroffen werden. Schlussendlich wurde die Leitung in den Hoheitsgewassern der Wirtschaftszonen von Russland, Finnland, Schweden, Danemark und Deutschland verlegt. Betreiber der Gasleitung ist die Firma Nord Stream. Ihr Hauptaktionar mit 51% ist Gasprom. Je 15,5% halten die deutschen Konzerne BASF und EON. Daruber hinaus sind Niederlander und Franzosen an dem Projekt beteiligt. „Nordstrom“ wird Gasprom und die westeuropaischen Verbraucher vor mehren Risiken gleichzeitig schutzen, ist der Prasident des GCE Group Aleksandr Moskalenko uberzeugt.

A. Moskalenko: Das erste Risiko ist eine gewisse Abhangigkeit von den Transitstaaten nach dem Motto: „Wenn ich will, drehe ich auf, wenn ich nicht will, drehe ich ab“. Am Beispiel der Ukraine haben wir das alle schon gesehen - die umgehen wir damit direkt. Unsere Leitung mundet damit im Prinzip genau beim Endverbraucher. Das zweite Risiko ist die Terrorgefahr, die ebenfalls verringert wird. An eine Rohrleitung auf dem Meeresboden heranzukommen, ist viel schwieriger, als an eine Uberlandleitung.  Deshalb glaube ich, dass das ein erfolgreicher Schachzug war.

B. Bejlin:
Was den Amortisationszeitraum des Projekts angeht, so hangt dieser von den zukunftigen Gaspreisen ab. Ubrigens glaubt Aleksandr Moskalenko, dass die Gasleitung in jedem Fall voll ausgelastet wird und sich die Investitionen bereits in einem uberschaubaren Zeitraum amortisieren werden.

A. Moskalenko: Wenn ich davon ausgehe, dass der Energieverbrauch in der ganzen Welt ansteigt, und alle entstehenden Alternativen nur zusatzlich auftreten, ohne die wesentlichen Energiequellen zu ersetzen, glaube ich, dass auch der Gasbedarf gro? ist und der Preis steigen wird. Und dies bedeutet, dass sich die Investitionen wesentlich schneller amortisieren. Ich gehe von ca. 10 Jahren aus.

B. Bejlin: Wenn es gelingt, die Plane von Gasprom umzusetzen und nicht nur ein zweiter, sondern auch ein dritter Strang der Gasleitung gebaut wird, dann kann „Nordstrom“ den Westen jedes Jahr mit bis zu 80 Milliarden Kubikmeter Gas beliefern. Und wenn es zusatzlich gelingt, den „Sudstrom“ auf dem Boden des Schwarzen Meeres zu verlegen, dann werden wir uber 140 Milliarden Kubikmeter exportieren konnen. Das ist ungefahr genauso viel, wie Gasprom im vergangenen Jahr an den Westen verkauft hat. Auf diese Weise konnen zwei Leitungen gemeinsam den heutigen Transit durch die Ukraine und Wei?russland ersetzen.

Den vollstandigen Radiobeitrag zum Anhoren finden Sie hier: www.radiovesti.ru

 
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