English | Русский | Deutsch
It's necessary to download latest version of Flash Palyer
<< November 2018 >>
S M T W T F S
        1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30  
LAES-2 ersetzt nach und nach das bestehende LAES
11.03.2013 

Das Leningrader Atomkraftwerk LAES-2, das vollständig den nach dem Unfall im japanischen Atomkraftwerk Fukushima vor zwei Jahren verschärften Anforderungen an Objekte der Kernenergie entspricht, wird das bestehende Leningrader Atomkraftwerk mit Hochleistungskanalreaktoren (RBMK) ablösen, glaubt der Präsident der Firmengruppe "GCE Group" Alexander Moskalenko.

Das Leningrader Atomkraftwerk 2 (LAES-2), das vollständig den nach dem Unfall im japanischen Atomkraftwerk Fukushima vor zwei Jahren verschärften Anforderungen an Objekte der Kernenergie entspricht, wird das bestehende Leningrader Atomkraftwerk mit seinen Hochleistungskanalreaktoren (RBMK) ablösen, glaubt der Präsident der Firmengruppe "GCE Group" Alexander Moskalenko.

"Allein die Tatsache, dass im Leningrader Atomkraftwerk ein solcher Reaktor vorhanden ist, bestimmt die Zukunft des Kraftwerks: nach der Inbetriebnahme des LAES-2 wird sich das neue Kraftwerk nach und nach von einer Leistungsreserve zum Hauptkraftwerk im Nordwesten entwickeln. Das Leningrader Atomkraftwerk wird früher oder später konserviert," sagte er gegenüber RIA Nowosti.

Moskalenko betonte, dass nach dem Unfall in Fukushima, als das Erdbeben und der Tsunami  eine Reihe von Unfällen hervorriefen, die zu einem Zusammenbruch des Kühlsystems führten, zwischen den Aufsichtsbehörden und Vertretern aus Industrie und Wissenschaft ein ständiger Dialog über die Anwendung der nach Fukushima an Objekte der Kernenergie in Russland und der Welt gestellten Anforderungen geführt wird.

"Wenn ich die Daten, die wir von Rosatom und den Experten für atomare Sicherheit unserer Firmengruppe erhalten, zusammenrechne, schließe ich daraus, dass die nach Fukushima an Objekte der Kernenergie gestellten Anforderungen nicht weniger streng sind als die, die Ende der 80er Jahre nach Tschernobyl festgelegt wurden," sagte er im Gespräch mit der Agentur.

Der leitende Projektingenieur des Sankt Petersburger wissenschaftlichen Forschungsinstituts und Projekt- und Konstruktionsbüros "Atomenergoprojekt" (SPbAEP) Sergej Swetlow ist der Ansicht, dass die Katastrophe in Fukushima insgesamt keinen negativen Einfluss auf die Entwicklung der russischen Atomenergie hatte. Vielmehr "ermöglichte es dieses Ereignis, Fragen der Sicherheit noch einmal zu beleuchten und gab den Anstoß zur Analyse der Beständigkeit aller bestehenden AKWs gegenüber extremen äußeren Kräften," sagte er.

Außerdem, ergänzt Swetlow, führte der Zwischenfall in dem japanischen AKW zu einer Revision der Projekte neuer Atomkraftwerke hinsichtlich deren Übereinstimmung mit den Sicherheitsanforderungen nach Fukushima, wobei auch die Möglichkeit des Zusammentreffens wenig wahrscheinlicher Natur- und technisch geprägter Erscheinungen berücksichtigt wurde. "Insgesamt haben alle Untersuchungen, die an sowohl in Betrieb befindlichen als auch an noch zu bauenden Kraftwerken vorgenommen wurden, gezeigt, dass unsere Kraftwerk mit minimaler technischer Zusatzausstattung einen solchen Unfall überleben würden," sagte der Interviewpartner der Agentur.

Er fügte hinzu, dass die Katastrophe in Fukushima die Stabilität und Sicherheit der Atomenergie insgesamt gezeigt habe, da der Unfall trotz einer ganzen Reihe negativer Faktoren und des "Alters" der in Mitleidenschaft gezogenen Blöcke auf einen minimalen Ausstoß radioaktiver Schadstoffe und eine minimale Anzahl von Opfern beschränkt geblieben sei.Das Leningrader Atomkraftwerk ist eine Filiale der OAO "Konzern Rosenergoatom". Das Kraftwerk befindet sich in der Stadt Sosnowyj Bor, 80 km westlich von Sankt Petersburg am Ufer der Finnischen Meerbusens. Im Atomkraftwerk werden vier Stromerzeugungsblöcke mit Reaktoren vom Typ RBMK-1000 (thermische Uran-Grafit-Kernkanalreaktoren) mit einer elektrischen Leistung von je 1000 MW betrieben.

Der erste Kraftwerksblock wurde 1973 in Betrieb genommen, der zweite 1975, der dritte 1979 und der vierte 1981.Der Betrieb aller Kraftwerksblöcke wurde bis 2018, 2020, 2025 und 2026 jeweils nach Modernisierung verlängert.

Um diese Fristen zu erreichen, werden die Kraftwerksblöcke des Leningrader Atomkraftwerks nach und nach vom Netz genommen.

Das LAES-2 wird nach dem Entwurf des AES-2006 der OAO "SPbAEP" gebaut. Die elektrische Leistung jedes der vier Kraftwerksblöcke vom Typ Wasser-Wasser-Leistungsreaktor ist mit 1.198 Tausend Megawatt festgelegt.  Die rechnerische Betriebsdauer des LAES-2 beträgt 50 Jahre. Die Inbetriebnahme des ersten Reaktorblocks des LAES-2 ist im Jahr 2014, die des zweiten vorläufig für das Jahr 2016 geplant.


 
ship
 
DOWNLOAD
icon Download presentation
icon Get the price for Energy Audit
icon Energy Management System. Difficulties in development and implementation
icon List of some GCE Group clients (all industries)
© 2009 GCE Group. All Rights Reserved