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Fachleute von GCE schließen Experiment zur Reduzierung von Wärmeverlusten ab
14.04.2014

Wie der Pressedienst der GCE Group meldet, ist es der Abteilung für Forschung und Zukunftsentwicklungen gelungen, ein industrielles Experiment zur Erhöhung der Energieeffizienz von Klinkeröfen in der Zementindustrie durch den Einsatz eines inovativen wärmeisolierenden Materials erfolgreich durchzuführen.

Das Experiment besteht darin, die Außenflächen der rotierenden Brennöfen für die Klinkerherstellung mit einer hitzebeständigen Lackierung zu versehen, um Wärmeverluste zu reduzieren und dadurch das benötigte Wärmeträgervolumen zu verringern. Nach der Einschätzung des Direktors für Energieeffizienz von GCE, Wassilij Tarassowskij, betragen die Verluste über die Ofenwände während des Brennens des Rohmaterials in Zementwerken bis zu 10%. Diese Angaben werden von einem Dutzend energetischer Untersuchungen bestätigt, die Fachleute der GCE Group in großen Unternehmen der Zementindustrie in den BRICS-Staaten durchgeführt haben.

Unter den Vorzügen von Lack als wärmeisolierendem Material heben die Energieauditoren besonders die einfache Anwendung bei der Durchführung von Wartungs- und Reparaturarbeiten sowie die Möglichkeit hervor, die Intaktheit des Materials durch eine Sichtprüfung kontrollieren zu können.

Das Experiment wurde von Fachleuten der GCE Group im Fertigungswerk der OOO "Zement" in Slanzy (Russland, Gebiet Leningrad) durchgeführt. Auf einzelne heiße Teilbereiche eines rotierenden Ofens brachten die Experten Schichten eines wärmeisolierenden Anstrichs in unterschiedlicher Dicke auf. Während der Aufnahme mit einer Wärmebildkamera wurde ein Rückgang der Temperatur um 21% von 270 auf 214 Grad festgestellt.

Im Rahmen einer energetischen Untersuchung im Werk der Firma Itambe Cement in Brasilien stellten die Energieauditoren von GCE fest, dass die Anwendung von Lack als isolierendem Material eine Energieeinsparung im Wert von mehr als 60 Tsd. Dollar ermöglicht, wobei sich die Investition in den Lack innerhalb von weniger als einem Jahr amortisiert.

Nach den Worten der Fachleute der GCE Group kann ein solcher Anstrich in anderen Branchen traditionelle Wärmedämmverfahren wie Mineralwolle, verzinktes Eisen, synthetische Materialien wie Polyurethan u. a. zum Beispiel an Fernwärmeleitungen, in Zellulose- und Papierfabriken und in der Metallurgie ersetzen. Die Fachleute merken allerdings an, dass hitzebeständige Anstriche heute noch innovative Produkte sind, die nicht häufig anzutreffen sind.

Zur Zeit wird eine Reihe zusätzlicher Experimente geplant, um die wärmeisolierenden Eigenschaften, die Beständigkeit und Qualität der Anstriche zu untersuchen. "Es muss mit der Dicke, dem Auftragsverfahren und Lacken verschiedener Hersteller experimentiert werden," teilt der leitende Ingenieur der Abteilung für Energieeffizienz der GCE Group, Michail Tschajka, mit.

Wassilij Tarassowskij berichtet, dass sein Team mit der Entwicklung einer Versuchsanlage begonnen hat, die eine Fortsetzung der Versuche zur Verbesserung der wärmeisolierenden Eigenschaften heißer Oberflächen ohne Nachteile für das Fertigungsverfahren ermöglicht.

Печь клинкера

Auf dem Bild ist ein lackbeschichteter Klinkerofen, aufgenommen mit einer Wärmebildkamera (links) und mit einem gewöhnlichen Fotoapparat (rechts) zu sehen.

Zusatzinformation:
Bei der Herstellung von Klinker wird das Rohgemisch (in Form eines Schlamms aus Mehl oder Granulat) in rotierenden Öfen gebrannt.

Der rotierende Ofen ist eine hohle, an den Stirnseiten offene und von innen mit feuerfesten Ziegeln ausgekleidete Trommel, die mit einer Horizontalneigung von 3 - 4° montiert ist und sich mit einer Geschwindigkeit von 1 - 1,5 U/Min abhängig von Durchmesser und Leistung des Ofens dreht. Der Ofen funktioniert im Gegenstromprinzip. Das Rohgemisch wird am oberen, "kalten" Ende des Ofens zugeführt, während vom unteren, "heißen" Ende ununterbrochen ein Brennstoff-Luft-Gemisch zugegeben wird. Durch die Rotation und die Neigung der Trommel bewegt sich das Rohgemisch zum Entnahmebereich des Ofens. Der gebrannte Klinker gelangt durch eine Verbindungskammer in die Kühlkammer. Die Abgase werden über einen Staubfilter in die Atmosphäre abgegeben. Die rotierenden Öfen werden nach der Art der bei der Verbrennung ablaufenden Prozesse in sechs Temperaturbereiche gegliedert. Der Verdampfungs- und Vorwärmbereich nimmt gewöhnlich 50 - 60% der Ofenlänge ein, die Bereiche Dekarbonisierung und Exothermie 25 - 30%, Klinkerung 10 - 15% und Abkühlung 2 - 4%. Um den Brennstoffverbrauch zu reduzieren, werden die rotierenden Öfen mit integrierten oder getrennt installierten Wärmetauschern ausgestattet. Die Kühlung des Klinkers erfolgt durch frei stehende oder am Ofengehäuse befestigte Kühlkammern.
 
 
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