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Der Absturz der Rakete "Proton" wurde durch Mängel bei der Montage hervorgerufen
2.07. 2013 

Nach vorläufigen Einschätzungen wurde der Fehler in der Montage während der Herstellung der Rakete gemacht.

Wenige Sekunden nach dem Start auf dem Weltraumbahnhof  “Bajkonur”  (Kasachstan) brach die Trägerrakete, die drei Satelliten des Systems  GLONASS  (der russischen Entsprechung zum GPS) in die Umlaufbahn bringen sollte, in Stücke. Auf dem Video ist zu sehen, wie die Rakete ihre Stabilität verliert, von ihrer senkrechten Flugbahn abweicht, mehrere Augenblicke parallel zur Erdoberfläche fliegt und anschließend in einer riesigen Explosion auseinander bricht.

"Die Gründe für den Absturz der Rakete "Proton-M" sind in der Montage zu suchen," glauben der Präsident der Firmengruppe GCE Group, Alexander Moskalenko, und deren wissenschaftlicher Direktor Alexej Issakow, beide in ihrer Vergangenheit Militärspezialisten für Raketensysteme bei den russischen Streitkräften."Die "Proton" hat das weltbeste Antriebssystem, das über Jahre optimiert wurde. Die Rakete zerbrach, während der Booster in Betrieb war. Dieser wird in Blockbauweise montiert, wie bei der "Wostok" oder der "Sojus". Es ist nicht zu verstehen, warum eine so ausgereifte Technik auf einmal versagt. Mängel in den Projektunterlagen darf es darin nicht geben, die wurden schon lange entdeckt und beseitigt.  Auch wurde eine Vielzahl von Tests durchgeführt. Da bleibt nur ein Schluss: Der Grund für den Unfall müssen Fehler bei der Herstellung, also in der Fabrik gewesen sein. Das Qualitätssicherungssystem hat versagt", so Aleksej Issakow.

"Raketen brechen normalerweise in größerer Höhe auseinander. In der Startphase kommt so etwas zwar vor, aber nur dann, wenn die Rakete gerade erst anfängt, das Fliegen zu lernen. Die "Proton-M" kann schon lange fliegen," sagte Alexander Moskalenko.Nach Meinung des Experten könnten die Folgen des Unfalls weitaus ernster sein. Die "Proton", wie jede andere flüssigkeitsbetriebene Rakete, verwendet einen Zweikomponententreibstoff: unsymmetrisches Dimethylhydrazin (UDMH, im russischen Volksmund als Heptyl bekannt) ist der Brennstoff und Stickstofftetroxid das Oxidationsmittel. UDMH selbst ist schon eine unangenehme Sache, aber die deutlich aggressivere der beiden Komponenten ist hier das Oxidationsmittel. Stickstofftetroxid ist eine starke Säure. 

Zum Glück fand eine Verbrennung statt, das heißt die beiden Komponenten haben miteinander reagiert und sich gegenseitig neutralisiert. Natürlich ist hier das gesamte Periodensystem an Verbrennungsprodukten entstanden und die Bewohner der umliegenden Dörfer und Städte müssen nun warten, bis der Wind die Wolke zerstreut. Aber es hätte viel schlimmer kommen können. Wenn einer der Tanks undicht geworden wäre, wären Dämpfe der nicht neutralisierten Gifte in die Atmosphäre gelangt und hätten letztendlich zu einer Umweltkatastrophe geführt.  

Die Quellen der Raumfahrtindustrie, auf die sich die Agentur "Interfax" beruft, schätzen die wirtschaftlichen Verluste durch die Katastrophe auf 200 Mio. Dollar.


Quelle: Russia Beyond the Headlines
 
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